
Eine komplett organisierte individuelle Radreise hat viele Servicekomponenten. Welche Sie genau davon in Anspruch nehmen, hängt von Ihren Wünschen ab. Hotelübernachtung, Gepäcktransport und speziell aufbereitete Reiseunterlagen sind fast immer dabei, also Grundleistungen.
Ganz am Anfang der Reiseplanung steht die Frage des Verkehrsmittels. Wie kommen Sie am besten nach Mecklenburg-Vorpommern? Dafür haben wir einige Tipps zur Anreise zusammengestellt.
Wer es zu umständlich findet, sein eigenes Rad mitzubringen, der kann ein Leihrad einschließlich Ausrüstung buchen.
Wichtig ist auch die richtige Auswahl der Unterkunft. Wir bieten unsere Reisen in zwei verschiedenen Übernachtungskategorien aus. Entscheiden Sie, welche Kategorie zu Ihren Urlaubswünschen am besten passt.
Sie möchten an dem einen oder anderen Ort länger verweilen? Dann legen Sie doch Verlängerungstage ein! Vielleicht möchten Sie auch mal das Fahrrad mit dem Boot tauschen - dann ist die Zusatzleistung Paddeln für Sie eine Überlegung wert.
Wer Natur besonders intensiv erleben möchte, der interessiert sich vielleicht für einen Verlängerungstag in Waren mit der Zusatzleistung Müritz-Nationalpark.
Sie reisen mit der Familie? Natürlich gibt es beim uns auch Kinderermäßigungen.
Ihre Radgruppe möchte nach Mecklenburg? Fordern Sie ein individuelles Angebot an, die Gruppenermäßigungen rechnen wir gleich mit ein. Hier gehts zum Anfrageformular.
Wenn die Urlaubsform der individuellen Radreise für Sie ganz neu ist, dann wird der typische Ablauf einer Radreise Sie vielleicht interessieren.
Sind Sie Genießer oder Profi?
Das gilt es vornan zu klären. Die Radprofis unter Ihnen können getrost weiterblättern, wir wollen hier keine Beratung für High-Tech-Produkte oder aber Überlebensausrüstungen machen. Vielmehr haben wir unsere Erfahrungen zusammengefasst. Diese stammen zum Teil aus Selbstversuchen aber auch aus Anfragen und Meinungen von Gästen.

Hochwertiger Radponcho mit Ärmeln und integrierten Handschuhen
Sicher – wir wünschen Ihnen Sonnenschein während Ihrer Radelwoche bei uns hier in Mecklenburg. Und natürlich soll es nicht zu warm sein, aber natürlich auch nicht zu kalt. Sie sehen schon, es ist gut dass die Menschheit (und vor allem die Reiseveranstalter) keinen Einfluss auf das Wetter haben ...
Die größte Sorge unserer Gäste ist im Vorfeld immer der Regen. Mal ein Schauer, ja. Aber mehrere Tage? Mit etwas Vorbereitung kann man auch einen Regen-Radel-Tag ganz gut überstehen. Wer sonst nicht ständig mit dem Rad unterwegs ist, wird auch kein spezielles Equipment ausschließlich für das Radfahren im Kleiderschrank haben. Vielleicht eine Jacke für den Alltag, die (angeblich) wind- und wasserabweisend ist.
Unsere Empfehlung: Testen Sie die Kleidung vor Ihrem Urlaub! Ist die Jacke schon gewaschen worden, dann kann es sein, dass der Imprägnierschutz quasi nicht mehr vorhanden ist. Weichspüler und falsches Waschmittel ruinieren auch teure Funktionsjacken. Ob nachträglich aufgetragenes Spray noch eine Wirkung erzielt, muss ausprobiert werden.

Radponcho ohne Ärmel - einfacheres Modell
Fazit: Wir haben mit den Jacken aus dem Alltag wenig gute Erfahrungen gemacht. Meist sind die Nähte nicht dicht, und spätestens nach einer halben Stunde ist der Träger mehr als nass. Und genau darin liegt das Problem – Sie sollten Ihr Tagesziel immer trocken erreichen können. Die Bekleidung muss also auch länger anhaltendem und stärkerem Regen gewachsen sein.
Außerdem sollte die Bekleidung auch dem Wind trotzen. Regen und Wind treten an der Küste oft zusammen auf. Wer für eine Woche Radurlaub nicht gleich ein Vermögen investieren will, dem empfehlen wir Radponchos. Die gibt es in ganz unterschiedlichen Ausführungen und Preislagen. Die Bilder zeigen zwei verschiedene Modelle.
Es gibt speziell gepolsterte Radhosen für Männer und Frauen, die Schmerzen am Allerwertesten und anderen Stellen vorbeugen helfen. Wir haben allerdings festgestellt, dass mit dem richtigen Sattel dieses Problem auch gelöst werden kann. Ein Sattel ist etwas sehr persönliches und nur längeres Probieren verschiedener Modelle führt zum gewünschten Erfolg: 60 oder 80 Kilometer ohne Schmerzen Rad fahren!
Wer öfter einen Radurlaub macht und sich das Rad für gewöhnlich vom Veranstalter leiht, für den lohnt sich die Anschaffung einer gepolsterten Radhose auf jeden Fall. Auch wenn der Sattel des Leihrades mal nicht so passt – es bleibt erträglich.

Überzieh-Gamasche knöchelhoch
Bei Regenwetter kann man auf teure Funktionshosen, welche es in reichhaltiger Auswahl gibt oder auf ein einfaches Modell zurückgreifen. Für ca. 15 bis 20 € erhält man schon eine wasserdichte Hose, die über die normale Bekleidung gezogen auf jeden Fall den Träger schützt. Natürlich liegt der eindeutige Nachteil bei der preiswerten Variante im Schwitzen. Sobald der Regen aufhört, sollte man diese Überziehhosen auch wieder abstreifen.
Wer schon einmal einige Stunden im Regen geradelt ist wird wissen, dass die Füße auf jeden Fall recht schnell durchnässt sind.
Dem kann man auch vorbeugen, ohne viel Geld ausgeben zu müssen: Überschuhe (Gamaschen).
Im Bild sehen Sie ein knöchellanges Modell, es gibt Überschuhe aber auch bis zum Knie reichend.

Integrierte Handschuhe
Bei Regenwetter ist es von Vorteil, wenn die Ausrüstung das Durchdringen des Windes durch den Ärmel verhindert. Ein Klettband (gibt es als Meterware) um den weiten Ärmel gewickelt erfüllt den gleichen Zweck wie spezielle Jacken mit einer Funktion an dieser Stelle. Eine andere Alternative stellt wie oben bereits erwähnt der Radponcho mit integrierten Handschuhen dar.
Eine Sonnen- oder Radbrille zu tragen ist kein Luxus sondern der einfache Schutz vor Steinchen oder Insekten.
Ein Fahrradhelm schützt! Aus hygienischen Gründen können wir keine verleihen. Aber wer mit hohem Tempo unterwegs ist und vielleicht auch noch viele Steigungen und Abfahrten zu bewältigen hat, der sollte bedenken, dass man schon mal mit 60 bis 70 km/h unterwegs sein kann. Also ein eindeutiges "JA" zum Helm!