Plauer See: Moorochsen-Radtour
Radreise mit festem Quartier in der Seenplatte - 7 Tage/ 6 Übernachtungen
Die Region um den Plauer See ist für eine Radwanderreise gut geeignet. Der Naturpark Nossentiner Heide mit seinem glasklaren Drewitzsee war zu DDR-Zeiten das Erholungsgebiet der Regierung und damit für die Öffentlichkeit gesperrt. Sicher hat auch dieser Umstand dazu beigetragen, dass diese Region nahezu unberührt geblieben ist.
Neben dem Drewitzsee lädt natürlich auch der große Plauer See mit seinen unzähligen Stränden zum Baden ein. Und wer Lust zum Besichtigen und Radeln hat kommt auch nicht zu kurz, wir haben Ihnen 7 abwechslungsreiche Touren zusammengestellt. In unserem gedruckten Katalog (welcher ja immer schon ein dreiviertel Jahr vorher entsteht) ist das neue Tourenangebot noch nicht enthalten, wir legen ein entsprechendes Beiblatt mit der Tourenübersicht 2011 Ihrem Katalog bei, falls Sie diesen anfordern.
Ihre Unterkunft befindet sich im Bereich Alt Schwerin/Sparow/Malchow.
Die Leistungen und Reisepreise zu dieser Tour finden Sie in der rechten Spalte. >>>
Folgende Radwandertouren stehen zur Auswahl:

Mecklenburgische Seenplatte
Tour 1: Kombinierte Schiff-Radtour Waren/Müritz - Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide (Radkilometer ca. 43)
Touren 2 und 3: Radrunde Nossentiner Heide und Radrunde Lenz/Malchow (Radkilometer ca. 26 und ca. 24, beide Touren sind miteinander kombinierbar)

Tour 4: Radtour in das Gebiet der Lehm- und Backsteinstraße (Radkilometer: ca. 45 bis 78)

Amtsturm Lübz
Ihre Radtour führt Sie in ein Feriengebiet ohne Massentourismus, dafür aber mit vielen kleinen Höhepunkten. Auf dem Weg liegt auch eine alte Ziegelei, hier sollten Sie etwas Zeit einplanen.
Ziel der Tour ist die hübsche kleine mittelalterliche Stadt Lübz. Den Gästen Mecklenburgs meist wegen des hier gebrauten Gerstensaftes gut bekannt. Lübz liegt direkt an der Müritz-Elde-Wasserstraße, an der Schleuse kann man bei einem frisch gezapften Bier den Freizeitkapitänen „bei der Arbeit“ zusehen. Das kleine Museum im markanten Amtsturm ist überaus sehenswert und zeigt informativ und anschaulich mecklenburgische Alltagsgeschichte der letzten Jahrhunderte. Die regelmäßig verkehrende ODEG-Bahn bringt sie in kurzer Zeit zum Ausgangspunkt zurück.
Tour 5: Radtour südlich des Kölpin-Fleesensees an die Müritz (Radkilometer: ca. 60)
Was ware eine Radreise in der Mecklenburgischen Seenplatte ohne einen ausgiebigen Besuch Warens? Wahrscheinlich undenkbar. Sicher – es gibt ruhigere Orte zum Erholen: Waren als Zentrum der Seenplatte ist quirlig, lebendig und der richtige Platz zum Bummeln und Einkehren.Die schöne Radwanderung beginnt mit einer Schifffahrt zur Inselstadt Malchow, von hier aus radeln Sie dann zum größten Binnensee Deutschlands, zur Müritz. Am Ufer des “Kleinen Meeres” entlang erreichen Sie schließlich Waren. Unterwegs laden weiße Sandstrände zum Baden ein, wer kristallklares Wasser liebt sollte hier nicht verzichten.
Es bleibt genug Zeit für eine Besichtigung der Stadt oder den Besuch des Müritzmuseum mit Aquarium. An der schönen Uferpromenade kann man den Tag ausklingen lassen, bevor die ODEG-Bahn Sie in wenigen Minuten zum Ausgangspunkt zurückbringt - das kann durchaus auch erst in den Abenstunden sein...
Tour 6: Kombinierte Rad-Schiffrundtour Südspitze Plauer See (Radkilometer der aktuellen Tourvariante ca. 47)


Krakower See
Tour 7: Radtour in die Krakower Seenlandschaft (Radkilometer ca. 38 km)
Ihre heutige Radwanderung führt Sie durch den Naturpark Nossentiner/ Schwinzer Heide in das Krakower Seengebiet. 10 Seen sind hier auf engstem Raum zu finden, der buchten- und inselreiche Krakower See gehört wohl zu den schönsten Gewässern der Mecklenburgischen Seenplatte. Glasklar und frei von lauten Motorbooten präsentiert er sich dem Radfahrer als ideale Badegelegenheit.
Das spezielle Kartenmaterial gibt Ihnen die Möglichkeit eines Abstechers zum „Wadehäng“. Seit 1884 gibt es hier eine Brücke, die den Fährverkehr ablöste. Die Fischer gaben dieser idyllischen Stelle am Krakower See den Namen „Wadehäng“. Sie hängten dort ihre Netze (Waden) zum Trocknen auf. Nördlich der Brücke stand eine mittelalterliche Burg. Der Sage nach soll es von hier aus einen unterirdischen Gang zur Insel Borgwall gegeben haben. Weniger spekulativ ist das nette „Rökerhus“, hier sitzt man auf urigen Holzmöbeln und genießt frischen Fisch aus dem Rauchofen.
Die kleine Stadt Krakow besticht nicht nur durch ihre traumhafte Lage direkt am See, sie bietet dem kulturell Interessierten einiges: Hier steht die einzige erhaltene Synagoge im Nordosten, der jüdische Friedhof anbei. Das Gebäude wird heute für wechselnde Ausstellungen genutzt. Die „Alte Schule“ nebenan beherbergt das Druckereimuseum. Historische Buchdruckkunst zum Sehen und Anfassen, der Meister gewährt auch gern einen Blick in die Werkstatt. Vom Krakower Aussichtsturm genießt man einen herrlichen Blick auf die Seenlandschaft, bevor es am Nachmittag oder frühen Abend nach Sparow zurückgeht. Der Rücktransfer der Personen und Räder ist im Reisepreis inkludiert.

